Segeln ist die teuerste, unbequemste und  langsamste Art zu reisen
bei der man am  wenigsten sieht,
aber die Beste
Gedanken
einer
Weltumsegelung
Das Selbstverständnis einer Person ist der Schlüssel ihrer Handlungen. Fast alle
Zeitgenossen sind fest in gesellschaftliche Regeln und Normen eingebunden. Sie
funktionieren mehr oder weniger. Hinterfragen, führt zu der Erkenntnis, was bin ich und
was tue ich. Wichtiger scheint mir die Frage: Was tut man mit mir? Hinter Zwängen
verbergen sich oft Interessengruppen. Religionen und Traditionen dienen als Begründung.
Unsere gemeinsamen biologischen Grundlagen und unsere Position innerhalb der
Evolution lassen es absurd erscheinen, wie die Einen die Anderen beherrschen und
benutzten. Wie der Staat den Einzelnen ausbeutet.
Unser Verhalten Tieren gegenüber ist mehr als fragwürdig. Unterscheiden sich doch nur
die Proportionen unserer Organe von anderen Säugern. Dieses Buch soll verpackt in eine 7
jährige Weltumsegelung am Selbstverständnis des Lesers rütteln.
Sie dient zur Ableitung abtrünniger Gedanken aus einem realen Umfeld.
Es beginnt mit den Ursachen, die zu dieser Weltumseglung führten, bis hin zu unserer
Position innerhalb der Evolution.
Es soll zu neuen Aktivitäten ermutigen, dem Leser Zweifel an eigenen Fähigkeiten
nehmen. Flucht als Strategie.
Die Weltumsegelung veränderte meine Wahrnehmung insbesondere in Hinblick auf das
zurückgelassene Deutschland. Toleranz für Bevormundung setzte sie deutlich herab. Mit
fortschreitender Reise wurde der menschliche Exodus Deutschlands immer deutlicher.
Ist es nicht beschämend,
verschleudern Männer ihre guten deutschen Gene im Ausland ,
wo Geburten so dringend benötigt werden?
Liegt die Ursache bei den Männern, liegt sie bei den potenziellen Partnerinnen oder liegt
sie am System? Ist sie gar Folge des evolutionären Prinzips maximaler genetischer
Durchmischung?
Dieses Buch gibt Lebenshilfe für vereinsamte deutsche Männer.
Auf die Frage, was sie im Leben falsch gemacht haben, antworten viele Weltumsegler, sie
hätten gesellschaftliche Segel 10 Jahre eher streichen sollen.
ISBN:  978-616-90892-0-9
           616-90892-0-2
Wie und weshalb ein Nichtsegler seinen Abgang aus
Deutschland anpackt
Philosophische Autobiographie
Klaus Bäuerle
Route der 7 jährigen Reise
Inhalt:


Vorwort
Einleitung
Anlass des Ausstieges
Segeln
Bootskauf
Boots Überführung
Aufbruch
Deutschland – England  
Nord – Atlantik
USA – Panama
Panama – Galapagos
Galapagos – Marquesas
Marquesas – Tahiti
Tahiti – Neuseeland
Neuseeland
Melanesien
Japan
Taiwan
Süd-Chinesisches-Meer
Malaysia
Thailand
Indischer Ozean
Seychellen
Mayotte
Mozambique – Kanal
Süd – Afrika
Süd – Atlantik
Nord – Atlantik
Referenzen       
Kritik an Deutschland
Erfordernisse
Katze im Sack
Etwas Glück
Zwei Kapitäne
Grundberührung
Seekrankheit
Crew an Bord
Brotbäcker
Altherren Crew
Gedanken zum Gehirn
Zyklon
Vaterschaft vermieden
Gedanken zur Macht
Alles etwas anders
No Lady
Piraterie
Krieg verspielt
Traumpartnerin
Ursache von Gravitation
Besonderes Bad
Voodoo Initiierung
Verlust zweier Anker
Werdender Papa
Evolution und Schöpfung
Regeneration



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3 Edition: 2014

eat seaweed press

Bestellung: eat_seaweed@yahoo.com
Einleitung:

Aus den Erlebnissen dieser Weltumsegelung wurden Überlegungen abgeleitet.
Sie fungiert als Gerüst, um unterschiedlichste Gedanken in Zusammenhang zu bringen.
Einzelerkenntnisse gibt es heutzutage reichlich, ihre Wertigkeit im globalen Rahmen ist es,
wo Lücken bestehen.
Die eigentliche Globalisierung ist die Globalisierung des Denkens. Trotz universellem
Datenzugriff behindern noch immer sprachliche Barrieren weltweiten Gedankenaustausch.

Bei dieser mit minimalen Segel Kenntnissen begonnen Umrundung der Welt sollte gesunder
Menschenverstand unter Beweis gestellt werden. Problemlösung als Disziplin.

Die Rückschau auf Deutschland ist aus Sicht derer zu verstehen, welche diesem Land für
immer den Rücken gekehrt haben.
Hat eine Weltumsegelung einen psychologischen Effekt auf eine Person, ist es die
Verschiebung der Wahrnehmung, des Wertesystems und das Herabsetzen der
Toleranzschwelle.
Ich habe versucht übergeordnete Zusammenhänge aus solch veränderter Perspektive
aufzuzeigen.
Lebenserfahrung basiert fast immer auf Verallgemeinerung punktueller Erlebnisse.
Statistisch oder gar wissenschaftlich gesehen sind solche Einzelereignisse wertlos.
Dennoch prägen sie unser Bild der Welt.
Seit weniger als zweihundert Jahren beruhen Erkenntnisse auch auf wissenschaftlichen
Methoden.
In Jahrhunderttausenden davor haben wir nur mittels Einzelerfahrung und durch Versuch
und Irrtum, Wissen akkumuliert und uns dabei zu Hirn Akrobaten entwickelt.
Ein gewisses Empfinden für Wahrscheinlichkeiten und die Gesetze der Logik scheinen uns
angeboren.
Leben ist ein Phänomen, welches ohne mathematische Korrektheit abläuft und somit
kaum prognostizierbar, schon gar nicht reproduzierbar, ist.
Nur deshalb können Geisteswissenschaften das Wort Wissenschaft für sich in Anspruch
nehmen. Im naturwissenschaftlichen Sinne sind Geisteswissenschaften keine Wissenschaften.
Sie basieren auf gleichen Prinzipien von persönlicher Erfahrung und subjektiver Plausibilität,
auf denen dieses Buch auch nur basiert.
Ein jeder von uns ist letztlich Gefangener seiner Denkstruktur, seiner Erfahrungen, seiner
Vorurteile. All unsere Wahrnehmung ist das Filtrat aus diesen 3 Filtern. Was wir sehen wollen,
sehen wir. Was wir nicht sehen wollen, sehen wir nicht.
Der Einzelne hat die Möglichkeit, seinen subjektiven Erkenntnisrahmen zu erweitern.

Einige unserer Gattung sind so intolerant, sie wollen anderen verbieten das zu sehen, was sie
nicht sehen wollen. Insbesondere politische und religiöse Gruppierungen genießen solch
zweifelhaften Ruf.
Da sich Einsicht nicht kontrollieren lässt, wird die Redefreiheit zu gewissen Themen
eingeschränkt. So kann sich Einsicht wenigstens nicht weiter verbreiten. Wer sich nicht
daran hält, wird bestraft. Bereits die Inquisition bediente sich solcher Methoden.
Zum Glück überwindet das Internet fast überall solche Bevormundung.

Die moderne Zivilisation spannt sich wie ein Netz zwischen den Eckpfeilern menschlicher
Erkenntnis.
Zu den, für mich, wichtigsten Eckpfeilern gehören:
Die Entdeckung der Welt.
Die Eroberung der Luft.
Die Erforschung der biologischen Grundlagen des Lebens.
Die Mechanisierung des Denkens.
Die Erforschung des Universums.
Die Überwindung des Aberglaubens an Geister und Götter in der          
  Mehr- und in der Einzahl.

Der Inhalt dieses Buches setzt meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen zu jenen
Themen in Relation zu den Erlebnissen dieser 7 Jahre währenden Reise.
Es versucht, auch uns als Teil eines Lebensprozesses zu sehen, der in uns in gleicher Weise
wie im Tierreich abläuft. Dessen zugrunde liegen Mechanismen wir allenfalls ansatzweise
verstehen.

Politischer Bezug konnte nicht vermieden werden. Anschuldigung, welche ich gegen ein
ganzes Land oder gegen Gruppen erhebe, würde ich mir kaum erlauben gegen Einzel-
personen auszusprechen. Sei es nur aus Taktgefühl. Der Einzelne genießt immer das
Privileg der Andersartigkeit.
Sollte sich jemand durch den Inhalt dieses Buches angegriffen fühlen, bitte ich dies zu
entschuldigen. Herabwürdigung oder gar Beleidigung ist nicht meine Absicht. Aber ich werde
auch nicht verschweigen, was ich meine und sehe. Ich leiste mir den Luxus das zu sagen, was
ich denke.
Alle Menschen haben ein identisches Recht auf Existenz. Betrachten sich Gruppen anderen
Gruppen als überlegen, versuchen sie gar Vorteile daraus zu ziehen, verurteile ich das.
Es gibt Menschen, die auf alle Fragen, mit dem Brustton der Überzeugung, ohne jegliche
Selbstzweifel, Antworten parat haben. Besonders jene, die eine Problematik nicht in ihrer
Vielschichtigkeit erkennen, neigen dazu.
Ich hoffe, beim Leser nicht solch einen Eindruck zu hinterlassen. Falls einige der formulierten
Gedanken zu weiterem Nachdenken anregen, betrachte ich dieses Buch als Erfolg.
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